Moxibustion & Schröpfen


Moxibustion

Moxibustion ist ein wichtiger Bestandteil der chinesischen Medizin.

 

Bei "Moxakraut" handelt es sich um Beifusskraut (für Botaniker: Artemisia vulgaris), das speziell getrocknet und verarbeitet wird. Dies wird in Öfen in mehreren Arbeitsgängen zu Moxawolle weiter verarbeitet, bis es sich wie feines Moos anfühlt.

 

Praxis für TCM in Berlin - Moxibustion

Dieses feine Moxakraut wird nun zu Kugeln geformt und auf die Spitze von Akupunkturnadeln gesetzt. Man zündet die Kugeln an, um Wärme und Bewegung in den Körper bzw. in die Leitbahn und ins gesamte Meridian-System zu bringen. Man kann das Moxakraut auch zu Kegeln formen und dann auf Salz oder Ingwerscheiben anzünden. Dies sind nur einige von vielen Techniken, bei denen Moxa zum Einsatz kommen kann. Der Geruch, der beim Abbrennen von Moxakraut entsteht, ist sicherlich gewöhnungsbedürftig ( ;

 

Auch diese Methode blickt auf Erfahrungen einer Jahrtausende alten Tradition zurück, wodurch ihr Erfolg begründet ist. Mit verschiedenen Arten und Techniken kann man unterschiedlichste Bereiche und Krankheiten heilen. So ist zum Beispiel das japanische Fadenmoxa bekannt für starke und tiefgreifende Wirkungen.

 

In Japan gibt es viele Ärzte, die ausschließlich mit Moxa arbeiten. Auch die chinesische Variante der Moxibustion gilt als sehr bewährt und kann ergänzend zu sämtlichen Ansätzen der Akupunktur eingesetzt werden.

Schröpfen

Schröpfen ist eine spezielle Therapie-Technik. Sie wird mit Schröpfgläsern, auch Schröpfköpfe genannt, durchgeführt, die man direkt auf die Haut aufsetzt.

 

Man erzeugt durch Feuer Unterdruck und kann so die Gläser fest am Körper anbringen. So können energetische Blockaden und muskuläre Verhärtungen gelöst und Wärme ins Muskelgewebe gebracht werden.

 

Entweder verweilen die Schröpfköpfe fix an einer Stelle oder aber man bewegt die Köpfe mit Hilfe von Massage-Öl entlang der Muskelbahnen.